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Welche Internetpräsenz brauchen Sie?


Gastartikel von Alex und Valerie:

Sie befassen Sich näher mit Ihrer Internetpräsenz und immer wieder stoßen Sie auf Begriffe wie Homepage oder Webseite, Landing-, Squeeze-, oder Lead-Capture-Page, Blog und Vlog, Web 2.0 , Social Media Seiten, Videosharingportale, Kanäle und viele mehr. Doch was brauchen Sie nun und worin liegen die Unterschiede? Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die gängigsten Formen der Internetpräsenzen und welche davon Sie haben müssen.

Unternehmens- und Eigene Internetpräsenz

Defakto jede Werbung in Form eines TV-Spots, Flyers, Plakats, Radiospots oder Ähnlichem führt irgendwo die Aufschrift „Nähere Informationen im Web unter www.name.com“. Eine Internetpräsenz zu haben ist also in der heutigen Zeit unausweichlich. Die Auslegung einer Website ist dabei unterschiedlich. Manche Unternehmen führen Ihre Internetpräsenz nur als Begleiteffekt unter dem Motto „Ach ja, eine Homepage haben wir auch“, andere Unternehmen bauen ihr Geschäft ausschließlich über das Internet auf. Die Gewichtung ist also unterschiedlich. Webseiten haben eine selbst- oder “firmendarstellende” Funktion. Gerade Einzelunternehmer, Networker oder Internet Marketer benutzen bei Ihrer Internetpräsenz oft eine Mischform zwischen Selbstdarstellung und Unternehmenszweck. Spielen Sie nun mit dem Gedanken der Selbstständigkeit brauchen auch Sie also unbedingt eine Internetseite, welche Sie und/oder Ihr Unternehmen vorstellt.

Blogs und Vlogs

Diese Begriffe können Sie sich einfach merken. „Log“ kommt vom Logbuch, also einem Tagebuch. Das B und V können Sie sich für „Beiträge“ und „Videos“ dazu denken. Ein Blog ist also eine Internetseite oder ein Teil einer Internetseite, die vorwiegend darauf abzielt in regelmäßigen Abständen, oft mehrmals täglich, Beiträge und Textdokumente zu veröffentlichen. Ein Vlog dient ebenfalls der regelmäßigen Veröffentlichung von Inhalten über Videos. Der häufigste Fall ist die Verwendung eines Blogs, bei dem mehrheitlich Textbeiträge und immer wieder Videobeiträge veröffentlich werden. Genaugenommen also eine Mischform, welche aber durchgängig als „Blog“ bezeichnet wird. Die Videos laden Sie in Videosharingportalen hoch und können es anschließend über einen „Einbettungslink“ zusätzlich in Ihrem Blog einfügen. Eines der bekanntesten Videosharingportale ist Youtube. Haben Sie nun einen „Kanal“ auf Youtube, ist dies also Ihr„Vlog“. Ein Vlog ist dabei wesentlich schwerer und zeitraubender zu betreuen, als ein Blog. Sie benötigen viel Zeit für Idee, Konzept, Dreh & Drehort(e), Schnitt und Ton. Ein Blog wiederum ist aufwendiger zu betreiben als eine statische Seite. Bei der Wahl Ihrer Internetpräsenz ist ein Blog jedoch aufgrund der Wirkung seiner Aktualität ein nicht zu unterschätzendes Werbeinstrument.

Was ist Web 2.0?

Dieser Begriff bezeichnet eine Internetpräsenz, bei denen die Nutzer nicht nur Content, also Inhalte zu lesen und verarbeiten bekommen, sondern diesen auch mehrheitlich selbst erstellen. Das beste Beispiel sind dabei Wikis, Foren, Social Bookmarks, soziale Netzwerke wie Facebook & Co, Podcasts, Videosharingportale wie Youtube oder Vimeo, etc..

Mobile Webseite

Je nach Branche oder Genre sind etwa 40% der Besucher von Webseiten (Tendenz steigend) auf mobilen Geräten eingestiegen. Wollen Sie auf diese User nicht verzichten, dann muss auch Ihre Internetpräsenz mobiltauglich sein. Nichts ist nerviger, als wenn Sie bei jeder Zeile von links nach rechts scrollen müssen, um einen Text zu lesen. Arbeiten Sie mit einem Content-Management-System, wie WordPress und verwenden ein gängiges Layout, ist die Mobiltauglichkeit oft bereits automatisch erstellt. Ebenfalls automatisch ist bei vielen Layouts, die übrigens auch „Themes“ oder „Templates“ genannt werden, die Anpassung an unterschiedliche Fenstergrößen. Das können Sie ausprobieren, indem Sie das Fenster Ihres Explorers schrittweise verkleinern. Passt sich der Text permanent an, ist Ihre Website optimal „fit to screen“.

Social Media Präsenz

Es ist vielfach bestätigt, dass Menschen das denken, was andere denken oder meinen. Das gilt auch für Social Media. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel “Was Sie über Interessenten wissen müssen“. „Social Proof“ bzw. „sozial abgesichert“ heißt also, dass eine Seite oder ein bestimmter Inhalte einen User schon alleine durch die hohe Zahl an „Gefällt mir-Angaben“, Kommentaren oder der Anzahl an geteilten Beiträgen überzeugt. Eine oder mehrere Social Media Präsenzen sind also unerlässlich, bzw. führen zu einer starken User-Bindung. Verzichten Sie daher nicht auf dieses Potential bei Ihrer Internetpräsenz.

Landingpages

Eine Landing-, Squeeze- oder Lead-Capturepage bezeichnet eine Seite, die im Wesentlichen nur durch eine Informationsangabe und einer Eintragungsmöglichkeit besteht. Die Informationsangabe ist ein Video, Text oder Beides, welches dem User ankündigt, was Ihn erwartet, wenn er seine Daten in der Eintragungsmöglichkeit hinterlässt. Erfahrungen zufolge empfiehlt es sich, den Nutzern nicht zu viele Daten abzuverlangen. Im ersten Anlauf ist also nur die Emailadresse ausreichend. Im Gegenzug erhält der User ein Gratisangebot zum Dank. Dies können ein Lehrvideo, Lehrinhalte, Gutscheine, Pdfs oder Ähnliches sein. Der eigentliche Sinn besteht im List Building. Aus dem Internet Marketing wissen wir ja, dass Nutzer nur selten beim ersten Besuch einer Webseite kaufen, sondern erst nach etwa sieben Mal das nötige Vertrauen zum Kauf gefasst haben. Bis dahin, hat der User aber die Internetseite oder das Angebot vergessen und kauft woanders. Das List Building hat somit den Sinn, User immer wieder per Newsletter über ein oder mehrere themenverwandte Produkte zu informieren oder zu erinnern und somit den Verkauf zu forcieren. Blogs erfüllen sehr oft auch die Funktion einer Landingpage, da sich meist darauf eine Eintragungsmöglichkeit für den User befindet.

Für den Start Ihrer Internetpräsenz brauchen Sie somit unbedingt eine eigene Webseite mit einer Eintragungsmöglichkeit, um Nutzer immer wieder zu Ihrer Seite zurückzuführen und nicht zu verlieren. Also am Besten eine Präsenz im Social Media (zum Beispiel eine „Facebook-Fanseite“), eine mobiltaugliche Webseite und einen aktuellen Blog. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und freuen uns, wenn wir Sie auf unserem Blog http://alexundvalerie.com begrüßen dürfen!

Ihre Freunde und Partner

Valerie & Alex

Über die Autoren:

Valerie Djurin und Alexander Kouba haben sich seit 3 Jahren mit dem Thema der Selbstständigkeit auseinandergesetzt. Angefangen haben Sie im Empfehlungsmarketing und sind über diesen Weg auf die Vorteile des Internets gestoßen. Nun betreiben Sie Ihren eigenen Blog http://alexundvalerie.com über die Themen Internet-, E-Mail- und Affiliate Marketing, Traffic, Social Media und vielem mehr. Privat sind Alex und Valerie seit 2008 ein Paar.

Valerie Djurin, Alexander Kouba